Externe Netzwerkkarten sind eine gute Lösung, wenn du eine höhere Kompatibilität und Verbindungsqualität erreichen willst. Sie können auch die Rolle einer fehlerhaften/ausgefallenen Komponente in deinem Computer übernehmen. In diesem Text gehe ich auf die Arten von Netzwerkkarten sowie auf die Auswahl der Geräte in verschiedenen Szenarien ein.
Arten von Netzwerkkarten und Wi-Fi-Adaptern
Externe Netzwerkkarten können nach der Schnittstelle unterschieden werden, mit der sie arbeiten. Sie wird oft durch den Anschluss oder Stecker definiert.
Bei den Netzwerkkarten treffen wir hauptsächlich auf: USB, PCIe und Thunderbolt. Jede dieser Schnittstellen hat ihre eigenen spezifischen Eigenschaften, die sich auf die Leistung und die Benutzerfreundlichkeit auswirken.
Drahtlose USB-Netzwerkkarten
USB-Netzwerkkarten sind zweifellos die am häufigsten verwendete Lösung, vor allem für gewerbliche Nutzer/innen. Ihr großer Vorteil ist die einfache Installation - du musst sie nur in einen USB-Anschluss deines Computers stecken. Sie sehen identisch aus wie Sie sind in Versionen für verschiedene Verbindungsarten (Wi-Fi, Ethernet) erhältlich. USB-Netzwerkkarten haben je nach USB-Version unterschiedliche Datenübertragungsraten - 2.0, 3.0, 3.1, wobei der höhere USB-Standard bessere Ergebnisse liefert. Wi-Fi-Karten, die über USB funktionieren, sind eine praktische Lösung, um die Verbindungsqualität zu verbessern, ohne das Computergehäuse öffnen zu müssen.
PCIe-Netzwerkkarten
PCIe-Netzwerkkarten sind Karten, die direkt auf dem Motherboard eines Desktop-Computers installiert werden. PCIe-Geräte zeichnen sich durch hohe Datenübertragungsraten aus und bieten im Vergleich zu USB-Karten stabilere Verbindungen. Ihre Installation erfordert jedoch ein wenig mehr Wissen. PCIe-Karten werden am häufigsten von Personen gewählt, die hohe Datenübertragungsgeschwindigkeiten benötigen, vor allem für Spiele oder die Arbeit in der Cloud/mit anspruchsvollen Anwendungen.
Thunderbolt-Netzwerkkarten
Thunderbolt-Netzwerkkarten sind eine relativ neue Lösung, die sehr schnelle Datenübertragungen ermöglicht. Die Thunderbolt-Schnittstelle bietet eine hohe Bandbreite, die in Situationen nützlich sein kann, in denen es auf höchste Leistung ankommt, z. B. bei der Multimedia-Übertragung oder der Arbeit mit sehr großen Dateien. Allerdings sind Thunderbolt-Netzwerkkarten noch nicht so weit verbreitet wie USB und PCIe, und sie benötigen außerdem geeignete Anschlüsse im Computer.
Wi-Fi vs. Ethernet
Eine der grundlegenden Entscheidungen, die Internetnutzer/innen treffen müssen, ist die Entscheidung für eine Wi-Fi- oder Ethernet-Verbindung. Wi-Fi-Netzwerkkarten ermöglichen eine kabellose Verbindung zum Netzwerk, was vor allem für mobile Geräte und Laptops praktisch ist (und übrigens so etwas wie ein Standard ist). Ethernet-Verbindungen (also kabelgebundene Verbindungen) bieten stabilere und schnellere Datenübertragungen, was für anspruchsvolle Anwendungen, Online-Spiele oder Live-Videoübertragungen entscheidend ist.
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Wi-Fi ist oft anfällig für Signalstörungen, vor allem an belebten Orten, während Ethernet eine besser vorhersehbare Geschwindigkeit und Verbindungsstabilität bietet. Deshalb bevorzugen Menschen, die Wert auf höchste Leistung legen (z. B. Gamer oder Profis), in der Regel eine kabelgebundene Verbindung, während für andere Nutzer/innen Wi-Fi aufgrund seiner Bequemlichkeit die erste Wahl ist.
Netzwerkadapter und Internetgeschwindigkeit
Der Netzwerkadapter hat einen großen Einfluss auf die Internetgeschwindigkeit. Nicht nur die Art des Netzwerkadapters, sondern auch die unterstützten Standards, wie das bereits weit verbreitete Wi-Fi 5 (802.11ac) oder das neueste Wi-Fi 6 (802.11ax), haben einen erheblichen Einfluss auf die Verbindungsgeschwindigkeit.
Darüber hinaus wirkt sich, wie bereits erwähnt, auch die Schnittstelle der Netzwerkkarte (z. B. USB 2.0, 3.0) auf die Leistung aus. Karten, die über USB 2.0 angeschlossen werden, können die Geschwindigkeit einschränken, auch wenn der Wi-Fi-Standard modern ist, da USB 2.0 keine ausreichende Bandbreite bietet.
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Externe vs. eingebaute Antenne
Wenn es um Wi-Fi-Karten geht, lohnt es sich, auf die Antennen zu achten. Netzwerkkarten, die mit externen Antennen ausgestattet sind, bieten eine bessere Reichweite und Verbindungsstabilität. Dank der Möglichkeit, die Richtung der Antenne einzustellen, kannst du die Reichweite je nach Position des Geräts, an das du die Karte angeschlossen hast, optimieren. Andererseits haben Karten mit eingebauten Antennen - insbesondere die "Nano"-Versionen (d.h. kleine Karten, die USB-Sticks ähneln und über einen USB-Anschluss angeschlossen werden) - in der Regel eine schlechtere Reichweite und eine geringere Signalqualität, was sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn der Router ein schwaches Wi-Fi-Signal empfängt (z.B. wenn er sich in großer Entfernung zum Gerät befindet).
Wie wähle ich die richtige Netzwerkkarte aus und worauf sollte ich achten?
Bei der Auswahl einer Netzwerkkarte gibt es ein paar wichtige Parameter, auf die du achten solltest:
- Wi-Fi-Standard - je neuer, desto besser (z. B. Wi-Fi 6 und Wi-Fi 5).
- Frequenzen: Einige Karten unterstützen zwei Frequenzen: 2,4 GHz und 5 GHz. 5-GHz-Wi-Fi bietet höhere Geschwindigkeiten und eine etwas geringere Reichweite.
- Schnittstelle: USB 3.0 oder PCIe bieten einen besseren Datendurchsatz als das ältere USB 2.0.
- Antennenleistung: Je höher die Leistung, desto besser die Reichweite.
Unsere Empfehlungen für Gamer, Profis und Heimanwender.
- Für Gamer: Die beste Wahl ist eine kabelgebundene Ethernet-Verbindung. Für diejenigen, die mobil bleiben wollen, ist eine PCIe-Karte mit Wi-Fi 6 und leistungsstarken externen Antennen jedoch auch eine Alternative. Sie bietet eine stabile, zuverlässige Verbindung, die für Online-Spiele unerlässlich ist.
- Für Profis: Wie oben beschrieben, bieten PCIe-Karten mit Wi-Fi 6 und/oder Ethernet-Unterstützung die Geschwindigkeit und Stabilität, die du für die Arbeit mit großen Dateien und Anwendungen brauchst.
- Für Heimanwender/innen: USB-Karten mit Wi-Fi 5- oder Wi-Fi 6-Unterstützung sind für alltägliche Aufgaben wie das Surfen im Internet oder das Streamen von Videos ausreichend.
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Verwendung von externen Netzwerkkarten
Einige Leser/innen werden sich an dieser Stelle die offensichtliche Frage stellen: Welchen wirklichen Nutzen haben externe Netzwerkkarten? Einige der häufigsten Anwendungsszenarien sind:
- Ältere Computer - wenn ein Computer nicht über eine eingebaute Wi-Fi-Karte verfügt, löst eine externe USB-Netzwerkkarte das Problem des fehlenden Internetzugangs.
- Arbeiten aus der Ferne - eine Netzwerkkarte mit einer guten Antenne kann die Wi-Fi-Stabilität bei der Arbeit von zu Hause aus verbessern und damit auch die Qualität der Arbeit. Wenn du also ein Problem damit hast, dass die Verbindung während eines Meetings abbricht, lohnt es sich, diese Lösung in Betracht zu ziehen.
- Gaming - das offensichtlichste Szenario, denn Gamer brauchen eine stabile und schnelle Verbindung. Das Aufrüsten einer günstigen Netzwerkkarte, die im Computer vorrätig ist, wird die Leistung verbessern, die bei anspruchsvollen Netzwerkspielen so wichtig ist.
Netzwerkkarten - übersehen, aber extrem wichtig
Externe Netzwerkkarten sind Geräte, die Probleme bei der Verbindung mit dem Internet lösen, die Signalqualität verbessern und für mehr Benutzerkomfort sorgen können. Die Wahl der richtigen Karte hängt von den spezifischen Bedürfnissen des Nutzers ab, z. B. von der Geschwindigkeit, der Netzreichweite und dem Arbeitskomfort. Die Nutzer/innen vergessen sehr oft, dass sie selbst und nicht nur der Wi-Fi-Router die Qualität unserer Verbindung bestimmen, weshalb sie entscheidend für deren Verbesserung sind. Deshalb lohnt es sich, die Wahl der Karte an die individuellen Anforderungen anzupassen - sowohl in Bezug auf die Leistung als auch auf zukünftige Anwendungen.